PRODUKTIONEN  |  Love Song

Love Song

In der rasant-romantischen Komödie Love Song geht es um eine kleine Familie – die rücksichtslose und verspannte Geschäftsfrau Joan, ihren exzentrischen Bruder Beane und Joans Ehemann, Harry. Nachdem Beanes verarmtes Apartment ausgeraubt wurde, trifft er die Frau seiner Träume, Molly, und verliebt sich. Plötzlich ist seine Welt wie umgewandelt: der graue Schleier seiner Depression lüftet sich, und er sprüht vor Freude einfach nur am Leben zu sein – der Geschmack des Essens, die Farben des Sonnenlichtes, die Wärme einer Berührung.

 

Obwohl das Vier-Personen Stück die Sentimentalität des Zuschauers anspricht, zeigt es, dass Liebe (genau wie Hoffnung und Glaube) eine Illusion sein könnte, jedoch eine, die ihre eigene Wirklichkeit mitbringt. Die erotische Dynamik dieser Wirklichkeit ist es, was das Leben lebenswert macht. Es ist eine einfache Behauptung, welche in diesem Stück mit einer entwaffnenden Prise pfeffrigen Humor rübergebracht wird. Das Stück überrascht und bannt den Zuschauer bereits ab der ersten Szene. Es überrascht mit dem offenen Umgang der Situation, in der sich die Charakteren befinden. Es überrascht mit witzigen und auch skurrilen Uptempo-Dialogen. Die Rätsel werden gelöst, und man verlässt das Theater als Zuschauer mit einem Gefühl der Zufriedenheit, Zuversicht und Hoffnung...

 

 

Vorstellungen

Theater am Käfigturm in Bern | 4 Vorstellungen vom 13. – 16. April 2011

Maiers Theater in Zürich | 3 Vorstellungen vom 28.– 30. April 2011

Deutschsprachige Erstaufführung | Aufführungsrechte bei Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH, Norderstedt

 

 

Ensemble & Kreativteam

Besetzung
Beane | Daniel Stähli

Joan | Carol Wiedmer

Harry | Stefan Hugi

Molly | Cloé Coendoz

Kellner (Bern) | Fabian Claus

Kellner (Zürich) | Andreas Schiller

 

Kreativ

Autor | John Kolvenbach

Übersetzung | Alec Brœnnimann

Produktion | Carol Wiedmer, Alec Brœnnimann

Regie | Alec Brœnnimann

Umsetzung Bühnenbild | Wolfgang Fischer, Renate Wiedmer

Grafik | Esther Zimmermann

Fotos | Andrea Schmutz